Eine unbeschreibliche Reise - Tag 1

Veröffentlicht auf von Nenette

 



Dies ist die Beschreibung meiner ersten Reise nach Afrika seit 1991. Dieses Mal fahre ich mit meinem Mann Dragan und unseren Söhnen Alex und Christian. Die Reise führt nach Zambia und Botswana.

 

Livingstone – oder wenn Mütter alles besser wissen …..

 

Nach einer schlaflosen Nacht im Flugzeug nach Johannesburg sitzen wir in unserem Flieger nach Livingstone und haben die einzige Sitzreihe erhalten, auf der es kein einziges Fenster gibt. Kein Blick auf die Landschaft, die Victoria-Fälle können wir nicht von oben betrachten! Unsere Jungs träumen vor sich hin und schlafen bald ein, ich kann die Ankunft kaum erwarten und bin gespannt, ob wir wie geplant am Flughafen abgeholt werden. Kurz vor der Landung wacht Alex auf und erhascht einen Blick durch das Fenster in der Reihe hinter ihm, wo man die Victoria-Fälle in ihrer vollen Schönheit genießen kann. Er ist total begeistert.

Wenig später landet die kleine Maschine und als wir nach draußen treten, schlägt mir die warme, trockene afrikanische Luft entgegen. Ich fühle mich schlagartig zwei Jahrzehnte zurückversetzt, als ich das letzte Mal in Livingstone war. Meine beiden Jungs warten mit Spannung darauf, dass ich den Boden küsse, wie ich es so oft angekündigt habe, doch statt dessen hüpfe ich tänzelnd Richtung Immigration. Der Gepäckwagenfahrer, der uns entgegenkommt, lacht mich fröhlich an und winkt mir zu, ich winke zurück.

Unser Gepäck ist vollständig angekommen und tatsächlich hält hinter dem Ausgang ein freundlicher Mensch ein großes Schild mit meinem Namen hoch. Wir werden erwartet!

Es ist Joseph, der uns in den nächsten beiden Tagen begleiten wird.

  Doch zunächst bringt er uns zur Waterfront Lodge, wo wir uns für zwei Nächte einquartieren. Wir widerstehen der Versuchung, uns sofort in die sehr einladenden Betten zu verziehen, vor allem, weil der Ausblick auf den Zambezi uns begeistert.

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Während  Christian und Dragan unter der Dusche stehen, ruft Alex plötzlich: „dort drüben steht ein großes Tier“. Tatsächlich bewegt sich am anderen Flussufer ein großer dunkler Schatten aufs Wasser zu. Ein Expertenblick meinerseits durchs Fernglas und ich stelle fest: „Das ist ein Büffel!“

Alex wundert sich zwar: „So habe ich mir einen Büffel aber nicht vorgestellt“, doch er vertraut auf meine jahrelange Afrika-Erfahrung. Da der Büffel plötzlich spurlos verschwunden ist, lässt sich die Tierbestimmung zunächst nicht weiter vertiefen. Keine 10 Minuten später jedoch taucht unvermutet eine prustende Schnauze kaum 20m vor uns aus dem Wasser auf und verschwindet sofort wieder.

„Das ist ein Flusspferd“, begeistern wir uns und Alex fügt hinzu: „Ich hatte mir schon gedacht, dass das da drüben ein Flusspferd war.“

Danach verbringen wir eine ganze Weile damit, ein Flusspferd fotografieren zu wollen, das sich nur für einen tiefen Atemzug immer wieder an anderer Stelle blicken lässt. Ein völlig sinnloses und erfolgloses Unternehmen! Letztendlich sind es drei Hippos, die uns an der Nase herumführen.

Während die Zambezi-Seite mit größeren Tieren aufwartet, hat der Hotelgarten einige kleine Kostbarkeiten zu bieten.

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Der Kobalt-Eisvogel hingegen bleibt seinem Tümpel treu und lässt sich seelenruhig fotografieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Wir tun es ihr beim Abendessen gleich und ich genieße zum ersten Mal in meinem Leben Krokodilfleisch, besser gesagt, das, was mein Christian mir nach der ersten Kostprobe davon übrig lässt.



Ein letzter, kleiner Druck auf den Auslöser für den Sonnenuntergang und dann ist es wirklich an der Zeit, die Betten aufzusuchen.

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Dern nächste Tag Eine unbeschreibliche Reise - Tag 2

















 

 

 



Veröffentlicht in Botswana 2010

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